Was ist CBD und woher kommt der CBD-Hype?

CBD – diese Abkürzung steht für Cannabidiol, einen aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnenen Wirkstoff. Angeboten wird dieser Wirkstoff in verschiedenen Dareichungsformen, zum Beispiel als Öl. Entscheidend ist, dass das Cannabidiol nach der Einnahme weder berauschend wirkt noch süchtig macht. Hierin unterscheidet es sich von seinem „großen Bruder“, dem THC (Tetrahydrocannabinol). THC ist, anders als das CBD, eine psychotrope Substanz, die in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt und legal nicht zu erwerben ist. Der aktuelle Hype um das Cannabiol hat eine Reihe von Gründen. Der Hauptgrund ist natürlich seine positive Wirkung auf das Wohlbefinden.

Wird man high von CBD?

Dass das Cannabidiol dabei nicht die bewusstseinsverändernden Eigenschaften des Cannabis bzw. THC hat und kein Suchtpotenzial aufweist, ist inzwischen die Lehrbuchmeinung der modernen Toxikologie: „Cannabidiol ruft keinerlei psychotrope Effekte hervor und erzeugt keine Abhängigkeit“ (Leweke & Koethe, Psychopharmaka – Pharmakotherapie psychischer Erkrankungen, München 2017, S. 298). 

Mit anderen Worten: der Konsum der Substanz macht nicht „high“, wie dies etwa beim Genuss von Marihuana der Fall ist. In dessen Folge können sowohl körperliche wie auch psychische Abhängigkeiten entstehen, wenn der Konsum der Kontrolle entgleitet. Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass es bei Cannabidiol nicht der Fall ist. Im Gegenteil: Es gibt sogar Studien, die nachweisen, dass CBD bei THC-haltiger Cannabisabhängigkeit zur Abstinenz verhelfen kann. CBD hilft, die Wirkung des THC abzumildern, wie der aktuelle Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung feststellt.

Weltweit zu beobachten ist der Hype um den Wirkstoff. Besonders ist dies in den USA zu beobachten, wo inzwischen zahlreiche Genussmittel zu erhalten sind, die mit CBD angereichert sind. Alkoholische Getränke wie Cocktails, aber auch Kaffee bis hin zu Badesalzen mit Cannabidiol-Zusatz sind zu erwerben. Das, was man sich als Konsument solcher Produkte vom Genuss verspricht, ist natürlich eindeutig: CBD hat spürbar positive Wirkungen auf das körperliche und psychische Wohlbefinden. Diese Wirkungen sind eben ausdrücklich ohne die berauschenden Nebenwirkungen von THC zu erzielen.

In diesem Sinne ist CBD auf dem besten Wege, ein Produkt zu werden, das zu einem bestimmten Lifestyle dazugehört. Wichtig dabei ist vor allem, und dies muss noch einmal hervorgehoben werden: Der Wirkstoff Cannabidiol ist nicht gefährlich, er hat kein Suchtpotenzial.

CBD – ein reines Lifestyle-Produkt?

Nun wäre es zu kurz gegriffen, wenn man sagt: CBD ist derzeit „modisch angesagt. Es ist Bestandteil  eines modernen Lifestyles und erfreut sich deshalb des wachsenden Zuspruchs.“ Eine solche verkürzte Sicht würde der Tatsache nicht gerecht. Denn die Substanz hat natürlich neben dem „Hype“ auch ganz konkret spürbar entlastende Wirkungen für die Nutzer und Nutzerinnen. Deren bestehendes Bedürfnis nach diesen Wirkungen hat durchaus etwas damit zu tun, wie wir heute arbeiten und leben. Stress und Hektik bestimmen für viele Menschen den Alltag. Diese beschleunigten, zuweilen sehr angespannten Lebens- und Arbeitsumstände zeigen die entsprechenden negativen gesundheitlichen Nebenwirkungen, die sich in regelrechten Symptomen äußern. Zu diesen Symptomen gehören Kopfschmerzen durch Anspannung, manchmal sogar psychisch bedenkliche Angstzustände und Beklemmungen, Migräneattacken etc. Alles also Beschwerden des Alltags, die für die Betroffenen durchaus einen großen Leidensdruck bedeuten können. 

CBD im Alltag

Als natürliches Mittel kann CBD diese typischen Symptome der heutigen Zivilgesellschaft lindern. Alltagsbeschwerden und Druck können reduziert werden. Was in früheren Jahren zur Entspannung das Feierabendbier, das Glas Wein am Abend oder vielleicht sogar der illegal erworbene Joint gewesen ist, hat nun eine legale Alternative. Es ist vor allem: eine gesundheitlich unbedenkliche Alternative. CDB verspricht eine entspannende Wirkung. Es wirkt schlaffördernd und angstlösend; dabei setzt es bei den Konsumenten aber keine Gesundheitsrisiken aus. 

In Deutschland wird CBD als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft und auch so vertrieben. Das bedeutet, dass man CBD-Präparate nicht nur in der Apotheke und damit quasi als Arzneimittel erwerben kann, sondern inzwischen auch in Drogeriemärkten oder Supermarktketten. Nicht zu vergessen ist der bequeme und preisgünstige Online-Vertrieb – dieser ist völlig legal, ohne rechtliche Risiken und Nebenwirkungen für alle Beteiligten. 

Dazu muss man vielleicht noch wissen, dass THC selbst und THC-Produkte – in Deutschland verboten sind, wenn das Produkt mehr als 0.2% des Wirkstoffs THC enthält. Cannabiol-Produkte erreichen diesen THC-Gehalt nie. Der Kauf und Verkauf von CBD-Produkten ist darum völlig legal. Der THC-Anteil in Cannabiol-Produkten ist verschwindend gering und hat eher den Charakter von minimalsten Verunreinigungen. 

Die vereinfachten Vertriebswege und die Entkriminalisierung der Produkte tragen natürlich zum wachsenden Hype und zur steigenden Verbreitung des Cannabiols bei. Die Produkte sind zum integralen Bestandteil des Produktangebots seriöser Shops geworden, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben haben.

Ist Cannabiol ein Naturprodukt?

Zum Hype trägt nämlich auch die unumstrittene Tatsache bei, dass Cannabiol ein reines Naturprodukt darstellt. Es kommt ohne Chemie und künstliche Zusatzstoffe aus. Hanf als Nutzpflanze hat eine mehr als 10.000-jährige Geschichte. Man kann es als reinen Zufall ansehen, dass sich in Deutschland und vielen anderen westlichen Staaten erst in den letzten Jahren eine Verwendung dieser Nutzpflanze (etwa als Rohstoff für Kleidung, Papier und andere Faserstoffe) durchgesetzt hat. 

Nun also CBD: Ebenfalls aus Hanf gewonnen, ein natürliches Produkt, das im grünen Trend liegt. Es wird fester Bestandteil eines auf Nachhaltigkeit angelegten Lebensstils werden. Die entspannenden und anderen positiven Wirkungen sind ohne den Einsatz von Chemie zu haben. Das macht CBD als Nahrungsergänzungsmittel unverzichtbar.

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