Ist CBD gesund – oder nur ein Trend?

Ist CBD gesund – oder tatsächlich nur ein Trend? CBD ist mehr als nur ein Trend, mehr als nur Ausdruck eines modernen Lebensstils, der auf natürliche Produkte und ökologische Werte abzielt. Diejenigen, die CBD benutzen, tun dies um der angenehmen Wirkungen willen. CBD steigert das subjektive Wohlbefinden, es löst Angstzustände auf, schafft Erleichterung bei Stresssymptomen und Kopfschmerzen. Mit anderen Antworten: Es hilft, um mit den Problemen der Arbeitszivilisation besser umzugehen und deren negative subjektive Folgen abzumildern. Auch können sich Anspannungen lösen und innere Ruhe durch “Entschleunigen” entstehen.

Ergänzend zu diesen positiven Eigenschaften gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass CBD sogar klinisch-therapeutische Wirkungen entfaltet. Die Substanz hat also ein pharmakologisches Potenzial, das derzeit noch erforscht wird. Viele Studien, unter anderem Untersuchungen der amerikanischen Neurologen Devinsky und Thiele aus den Jahren 2016 bis 2018 belegen die Vermutung, dass CBD das Potenzial hat, als klinisch wirksames Arzneimittel eingesetzt zu werden. Am besten belegt ist dies für das Krankheitsbild der kindlichen Epilepsie. Nur konsequent ist, dass es darum auch inzwischen die ersten Zulassungen als Antiepileptikum gibt, und zwar sowohl in den USA wie in der EU (hier unter dem Produktnamen Epidiolex). Der Weg zu dieser amtlichen Anerkennung war nicht einfach, denn auch hier musste zunächst Überzeugungsarbeit geleistet werden, um den Wirkstoff des Präparates zu entkriminalisieren. Hier ähnelt die Geschichte der CBD-basierten Medikamente der Geschichte des inzwischen frei und unbedenklich verkäuflichen CBD.

Wirkmechanismus bei Nervenzellen

Die Wirkungsmechanismen des CBD werden derzeit noch intensiv erforscht. Man geht von der Arbeitshypothese aus, dass das CBD wirkt, indem es die Kalziumkonzentrationen innerhalb der Geflechte von Nervenzellen des menschlichen Organismus verändert. Auf diese Weise werden epileptische Spannungsimpulse unterdrückt bzw. an der Verbreitung im Netzwerk der Nervenzellen gehindert. Die damit verbundene krampflösende Wirkung ist der gewünschte Effekt, den man sich zunutze macht. Derartige Symptome sind häufig auftretende Symptome bei degenerativen Erkrankungen wie Multipler Sklerose (MS). CBD ist denn auch Bestandteil solcher zugelassenen Medikamente wie Sativex, dem im Jahr 2011 ersten zugelassenen cannabis-basierten Medikament in Deutschland. 

Hier ist aber wichtig zu wissen, dass es zwischen diesen cannabishaltigen Medikamenten und dem „reinen“ CBD einen wesentlichen Unterschied gibt. Die therapeutisch eingesetzten Medikamente enthalten neben dem CBD grundsätzlich immer auch eine gewisse Konzentration von THC; die Medikamente sind darum auch nicht frei verkäuflich, sie unterliegen klaren ärztlichen Verordnungsvorschriften und letztlich dem Arznei- und Betäubungsmittelgesetz.

Der Vertrieb und der Erwerb von CBD

Es ist nochmals wichtig, sich zu vergegenwärtigen: Der Verkauf, der Erwerb und auch der Gebrauch von CBD (etwa in Form von Ölen) als Nahrungsmittelzusatz ist weder durch das Betäubungsmittelgesetz noch durch das Arzneimittelgesetz eingeschränkt. 

Es hat den Status als Nahrungsergänzungsmittel. Dennoch berichten viele Konsumenten, dass der Gebrauch von CBD und CBD-haltigen Produkte eine wohltuende sowie gesundheitsfördernde Wirkung entfaltet. 

Förderung der Gesundheit im Alltag

Es wirkt, wie die inzwischen unzähligen Erfahrungsberichte zeigen, schmerzlindernd bei zivilisatorisch bedingten Alltagsbeschwerden wie Kopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen oder sogar Migräne. Dazu gibt es – über die subjektiven Erfahrungen der Betroffenen hinaus – inzwischen auch wissenschaftliche und klinische Studien. Zu nennen sind hier zum Beispiel die einschlägigen Untersuchungen von Barbara Costa von der Universität Mailand. Belegt durch einschlägige Studien ist auch die angstlösende Wirkung des CBD, das neben den Spannungsängsten zugleich andere Stresssymptome bekämpft. So kann CBD gesund und gesundheitsfördernd.

Derzeit arbeiten Forscher an der Klärung einer Frage. Was biochemisch genau passiert bei der Einnahme bzw. dem Gebrauch von CBD auf der Zellebene des Organismus? Dass es einen Einfluss auf den Serotonin-Stoffwechsel gibt, scheint unbestritten. Serotonin ist eines der berühmten körpereigenen euphorisierenden „Glückshormone“, die zum Beispiel beim Sport ausgeschüttet werden. Dass es hier einen Wirkungszusammenhang dieses Neurotransmitters, also des Botenstoffes für die Kommunikation der Zellen untereinander mit dem CBD gibt, ist wahrscheinlich und auch plausibel. 

Wird CBD synthetisch hergestellt?

Und immer wieder muss man sich vergegenwärtigen: CBD ist eben keine synthetisch hergestellte Substanz. Auch ist es keine synthetische (also rein laborchemische) Droge mit psychotropen Wirkungen. CBD ist natürlicher ein Wirkstoff, der auf einer rein pflanzlichen Basis gewonnen wird. Die zelleigenen Rezeptoren für den Wirkstoff sind in sehr vielen körpereigenen Zellen vorhanden. Es verteilt sich in verschiedensten Zell- und Organsysteme des menschlichen Organismus. Die Wirkungsstellen des CBD sind also nicht beschränkt auf das zentrale Nervensystem, sondern auch im Immun-, Verdauungs- und Herz-Kreislauf-System vorhanden. Dies dürfte die Breitenwirkung des Wirkstoffs erklären.

Die richtige Dosierung bei der Anwendung

Um CBD gesund zu nutzen spielt auch wie in anderen Zusammenhängen die Dosierung eine wichtige Rolle für die Entfaltung einer spürbaren Wirksamkeit. Eine Dosis von 300 bis 600 mg pro Tag kann Ängste lösen. Bei einer tieferen Dosierung oder auch Höherdosierung hingegen wird diese positive und gewünschte Wirkung wieder aufgehoben. Natürlich sollte man, wenn man sich für das CBD entscheidet, nicht gleich mit dieser relativ hohen Dosierung starten. Es ist ratsam, mit einer vergleichsweise geringen Dosis von 25 mg pro Tag beginnen. 

Übertragbar sind diese Beobachtungen zur Angstlösung auch auf das Schlafverhalten. Auch hier zeigt sich nämlich eine Dosisabhängigkeit – höhere Dosen wirken beruhigend und schlaffördernd, während niedrigere Dosen eher anregende Wirkungen entfalten.

Der richtige Umgang mit CBD im Zusammenhang mit Medikamenten

Erwähnt sei nochmals, dass CBD ein Wirkstoff ist, der die Symptome abzubauen hilft, die bei wachsendem Alltagsstress mit dem entsprechenden Leidensdruck auftreten können. Eine Selbstmedikation ist nicht empfehlenswert, wenn andere Krankheitsbilder hinzukommen. In solchen Fällen ist es empfehlenswert, einen Arzt zu konsultieren. So kann man einschätzen, ob die Einnahme von CBD unter Umständen mit der Einnahme anderer Medikamente, in Wechselwirkung tritt. Solche Wechselwirkungen sind schwer für den Laien einzuschätzen. Man will ja schließlich nicht die Gesundheit riskieren, sondern Gesundheit und Wohlbefinden fördern. 

CBD vs. Suchtpotenzial

Dazu ist das CBD das Mittel der Wahl, denn die entspannende und lösende Wirkung ist nicht verbunden mit den gesundheitlichen Schäden. Im Vergleich sind THC, Alkohol, Beruhigungs- und Schlafmittel oder Nikotin sind Stoffe, die jeder für sich ein hohes Suchtpotenzial aufweisen. Sie zeigen Nebenwirkungen, die nicht wünschenswert sind und die ein auf eine gesunde Lebensführung bedachter Mensch nicht in Kauf nehmen will. 

CBD ist eindeutig eine Alternative – sowohl als Heil- und Arzneimittel wie auch als risikofreies Hilfsmittel im Alltag.

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