CBD Wirkung – Fragen und Antworten zum Thema CBD

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Was ist CBD?


CBD steht für Cannabidiol und ist einer der Hauptbestandteile der weiblichen Hanfpflanze. Es wird aus dem weiblichen Hanf der Sorte Cannabis sativa oder Cannabis indica gewonnen. CBD ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid. Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht berauschend. Die Wirkung erzielt das CBD für das körpereigene Endocannabinoidsystem. Folgende Wirkungen werden bei der Einnahme von CBD beschrieben:

  • entkrampfend
  • entzündungshemmend
  • angstlösend
  • gegen Übelkeit

Zwar ist der Stand der Forschung noch nicht so weit fortgeschritten, dass die Ergebnisse zum heutigen Zeitpunkt validiert sind. Dennoch gelten die bisher gesammelten Erkenntnisse als vielversprechend und positiv. Da CBD im Gegensatz zu THC keine bewusstseinserweiternden  bzw. berauschenden Effekte hat, gilt es laut WHO als unbedenklich.
Schon seit Jahrtausenden wird die Hanfpflanze als Nutzpflanze von Menschen genutzt. So lässt sich aus dieser Nutzpflanze Kleidung, Papier, Nahrung und Dämmstoff herstellen. Jedoch wurde erst im Jahre 1940 in den USA erstmalig CBD aus der Hanfpflanze extrahiert. Dadurch wurde der Wirkstoff erst isoliert betrachtet und auf sein medizinisches Potenzial untersucht.

Wann wird CBD/Cannabidiol angewendet?

Vor allem für die Selbstmedikation kann CBD angewendet werden, da es anti-entzündlich, anti-epileptisch und anti-schizophren wirken kann, ohne dabei unerwünschte Nebenwirkungen zu entfalten.

In der heutigen Zeit plagen viele Menschen über Erfolgsdruck, erhöhtem Alltagsstress sowie Mangelerscheinungen. Deswegen ist der Einsatz bzw. die Anwendung bei erhöhtem Stress oder Burn-Out oder bei Schlafstörungen gebräuchlich. Aber auch Angststörungen und Psychosen können den Erfahrungen Einzelner zufolge wirksam bekämpft werden – dies wird zurzeit weiterhin erforscht. Generell unterstützt CBD beim Anwenden  auch die Milderung von Entzündungen und entzündungsbedingten Schmerzen. Es kann zudem helfen, Abhängigkeiten und das Suchtverhalten von Nikotin, Alkohol, THC, Opiaten sowie von Schlafmitteln zu bekämpfen.
Besonders in der Behandlung von Epilepsien scheint das Cannabinoid auch helfende Eigenschaften zu besitzen.

Was bedeutet "Vollspektrum"?

Vollspektrum-Öle enthalten ein vollständiges Profil an Cannabinoiden aus der Cannabispflanze (Ausnahme THC, da dieser Wirkstoff in den Züchtungen nicht mehr vorkommt) . Durch die gemeinsame Wirkung aller Cannabinoide entsteht der sog. Entourage-Effekt. Dieser Effekt beschreibt das erfolgreiche Zusammenspiel bei der Wirkung im Endocannabinoidsystem. Sie haben deshalb eine intensivere Wirkung auf Körper und Geist als reine CBD-Isolate.

 

 
Hier gehts zu unseren Full Spectrum CBD Ölen

Wie lange dauert es, bis man die Auswirkungen von CBD spürt?

Die Eigenschaften von CBD variieren für jeden Einzelnen in Abhängigkeit von Größe, Gewicht und Menge des aufgenommenen CBDs. Da es keine berauschenden Inhaltsstoffe im CBD-Öl gibt, gibt es keine direkt spürbare Wirkung. Da es sich um ein natürliches Produkt handelt, benötigt das CBD etwas Zeit, um die erwünschten Effekte zu erzielen. Wir empfehlen mit beim Anfang auf geringe Dosen zu setzen. Mit jedem Gebrauch kann eine langsame Erhöhung bis zum gewünschten Ergebnis vorgenommen werden. Die Dosis sollte stets dem Empfinden nach angepasst werden.

 

 

Hat CBD Nebenwirkungen?

CBD gilt allgemein als unbedenklich und sicher. Im Einzelfall kann die Einnahme zu Mundtrockenheit, Benommenheit, Schläfrigkeit oder gesenktem Blutdruck führen. Außerdem kann CBD die Wirkung diverser Medikamente hemmen. Um Wechselwirkungen auszuschließen, empfehlen wir bei Zweifeln den Arzt des Vertrauens zu konsultieren, ob CBD für dich die richtige Wahl ist.

 

 

Wird man von CBD "high"?

Nein. CBD ist weder berauschend noch wirkt sie psychoaktiv. Es tritt auch kein bewusstseinserweiternder Effekt ein. Also wird man vom CBD definitiv nicht „high“.

 

 

Macht CBD abhängig?

Nein. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation WHO, als auch das Expert Committee on Drug Dependence haben festgestellt, dass CBD höchstwahrscheinlich nicht abhängig macht. Es ist keinerlei körperliche oder geistige Abhängigkeit nachweisbar und auch kein Fall bekannt.

 

 

Ist CBD legal?

CBD unterliegt in Deutschland, wie auch in den meisten anderen Staaten innerhalb und außerhalb Europas, nicht dem Betäubungsmittelgesetz und ist somit legal zu erwerben.

CBD ist nicht  mit THC verwechseln. Beide Wirkstoffe sind komplett unabhängig voneinander zu betrachten. Zwar THC ist ebenfalls Bestandteil der Cannabispflanze, aber im Gegensatz zu CBD für die psychoaktive Wirkung und somit für den Rauschzustand (das High Gefühl) verantwortlich. Allerdings beinhalten unsere Öle nachweislich extrem geringe Mengen THC, welche zu vernachlässigen sind. Denn wir halten uns an die gesetzlichen Vorgaben, die Menge an THC nicht über 0,2% zu übersteigen. Die einzelnen Mengen der Bestandteile sind aus unseren Laborzertifikaten zu entnehmen. Denn der Konsum von CBD ist völlig legal. Seit geraumer Zeit kann CBD legal erworben werden.

 

 

Darf ich CBD mit ins Ausland nehmen?

Es liegen aktuell noch keine einheitlichen EU-Gesetze zum Besitz und Konsum von CBD vor. Obwohl in den meisten EU-Ländern inzwischen CBD-Produkte legalisiert wurden, empfehlen wir, die individuelle gesetzliche Lage im Reiseland vorher zu recherchieren. Dies gilt vor allem für alle Länder außerhalb der EU.

 

 

Hilft CBD gegen den Coronavirus?

Diese Frage lässt sich leider nicht knapp beantworten und erfordert viel Recherche. Eine klare Empfehlung, ob CBD tatsächlich gegen Corona hilft, möchten wir nicht aussprechen. Allerdings finden derzeit zahlreiche Studien von Forschern statt, welche den Einsatz von CBD im Corona-Fall untersuchen. Bisher reduzieren sich die Studien auf Laborversuche mit Mäusen*. Ein interessanter Aspekt von CBD ist jedoch, dass es eine entzündungshemmende Wirkung hat. Bei einer Corona-Infektion kann im Krankheitsverlauf eine Lungenentzündung zustande kommen, die durch die Einnahme von CBD möglicherweise gehemmt werden könnte.

 

 

Kann CBD trotzdem gegen Corona helfen?

Wie bereits erwähnt, liegen noch keine klaren Beweise vor, dass es im Krankheitsverlauf bzw. beim Heilungsprozess hilft. Durchaus kann CBD aber die äußeren Umstände mildern. Da Corona den Stresslevel und die Ängste der Gesellschaft derzeit stark beeinflusst, kann CBD helfen.
Ein guter Aspekt ist, dass CBD beruhigend wirkt und das Immunsystem vorbeugend stärken kann. In Kombination mit ausgewogener Ernährung, gesundem Schlaf und Bewegung kann CBD gegen die Folgen der Pandemie unterstützend sein. Bitte sehen Sie dennoch von Selbstversuchen und Eigentherapie ab. Konsultieren Sie bei medizinischen Fragen immer Ihren Arzt. 

 

 

Sind Cannabis und Cannabidiol dasselbe?

Cannabidiol wird aus der Hanf-Pflanze gewonnen. Also ist Cannabidiol ein Inhaltsstoff der Cannabispflanze. Dennoch darf man es nicht mit der typischen Droge verwechseln, welches illegal vertrieben wird. Denn legale CBD-Produkte werden von zertifizierten Herstellern erzeugt, welche strengen Kontrollen unterliegen. Die dafür vorgesehene Pflanze ist eine Züchtung, welches von der EU anerkannt ist und unter professionellen Bedingungen hergestellt wird. Aus diesem Grund sollte man klar erkennen, dass CBD zwar ein Bestandteil der Cannabispflanze ist, welches jedoch kontrolliert aus gewählten Cannabispflanzen extrahiert wird. Es ist notwendig, zwischen Hanf, Cannabis, THC und CBD zu unterscheiden, da hier zum Teil große Unterschiede vorliegen können. Zum Beispiel bei der juristischen Bewertung.

 

 

Welche Wirkung hat CBD bzw. Cannabidiol?

Beim Konsum von CBD gelangt der cannabinoide Wirkstoff in das Gehirn, um dort seine Wirkung auf das Nervensystem zu entfalten. CBD wirkt im Gegensatz zum prominenten THC blockend und hemmend. So wirkt es also statt berauschend und hungeranregend

  • appetitzügelnd
  • beruhigend
  • Herzfrequenz senkend

CBD stimuliert körpereigene Rezeptoren im Gehirn, ohne dabei Rauschzustände auszulösen. Medizinisch betrachtet, hat es entkrampfende Auswirkungen und kann sowohl entzündungshemmend, als auch angstlösend und gegen Übelkeit wirken. Pharmakologisch betrachtet, ist es CBD möglich, an verschiedene Rezeptorsysteme im körpereigenen Endocannabinoid-System anzusetzen. Während THC an lediglich zwei Rezeptoren andocken kann, ist CBD effektiv und gut verträglich für den Körper. Seine Wirkung entfaltet sich besser, da mehrere CB1- und CB2-Rezeptoren im menschlichen Körper vorliegen. (Auf unserer Home-Seite ersichtlich dargestellt). Aus diesem Grund kann es auch als sehr gesundheitsfördernde und sichere Komponente der Hanfpflanze angesehen werden.

 

 

Wie wird der Wirkstoff gewonnen?

Aufgrund des niedrigen THC-Gehalts wird der Wirkstoff vor allem aus kontolliert angebautem und gezüchtetem Nutzhanf gewonnen. Die CBD-Inhaltstoffe der weiblichen Hanf-Pflanze werden von den anderen Cannabinoiden getrennt. Die gängigste Form der Gewinnung ist die Extraktion mit hochprozentigem Alkohol. Aber auch unter Verwendung von Butan als auch durch gezielte (industrielle) Erhitzung, lässt sich die Cannabidiol-Carbonsäure in das gängige CBD decarboxylieren. Als besonders hochwertig gilt die CO2-Extraktion. Da diese Methode schonender ist und somit die Qualität deutlich höher liegt, werden unsere Produkte ausschließlich mithilfe der CO2-Extraktion hergestellt.

 

Hat CBD Nebenwirkungen?

 

Generell gilt CBD als nebenwirkungsarm Einige Langzeitstudien werden dies jedoch erst in Zukunft zweifelsfrei bestätigen können. Schwangere und Stillende sollten jedoch sicherheitshalber von der Einnahme absehen. Negative Erfahrungen mit Cannabidiol sind bisher jedoch fast nicht bekannt. Sehr selten wird bei der Einnahme von CBD oder anderen Cannabinoiden von Müdigkeit, Übelkeit  und Schwindel berichtet. Das sollte jedoch durch die individuelle Anpassung der Dosis weitestgehend ausgeschlossen werden.
Aber Achtung: Der parallele Genuss von Alkohol kann eine verstärkende Wirkung besitzen, weswegen beim Konsum auf mögliche Wechselwirkung mit Alkohol oder anderen Wirkstoffen (wie bspw. Medikamente) geachtet werden sollte.

Wie wird CBD konsumiert?

CBD kann über verschiedene Wege eingenommen werden: über die Atemwege, über die Schleimhäute, über den Verdauungsapparat oder über die Haut. Dementsprechend gibt es mehrere Formen des Konsums. Besonders  CBD-Öl oder CBD-Balsam erfreut es sich auch wachsender Beliebtheit. Oftmals wird dieses unter die Zunge gegeben und dort für mindestens eine Minute behalten. Durch die Mund-Schleimhäute wird der Wirkstoff auf diese Art und Weise resorbiert und in das Gehirn geleitet, wo er andocken und wirken kann. Dies geschieht nachweislich schneller, als bei der Aufnahme durch die Magenschleimhaut. Die Wirkung tritt auf diese Weise schon nach wenigen Momenten ein – über den Verdauungstrakt jedoch erst nach 15-30 Minuten. Auch der Inhalt des Magens kann einen Einfluss auf die Aufnahme-Geschwindigkeit besitzen.

Kann man CBD überdosieren?

Sollte CBD zur Eigenmedikation verwendet werden, variiert die Empfehlung auf das körpereigene Empfinden. Niedrigere Dosierung bei Neukonsum ist auf alle Fälle ratsam. Bei Fragen oder Anregungen können Sie uns gerne kontaktieren.
Die Dosierung sollte, sofern sie eigenmächtig vorgenommen wird und nicht näher durch einen Arzt verordnet wurde, in verhältnismäßig geringen Dosen vorgenommen werden.  Durch den fortlaufenden Konsum kann dann die Dosis langsam gesteigert werden.
Eine Überdosis an CBD kann strenggenommen schwer erreicht werden, jedoch sind bisher keine klassischen Überdosierungs-Effekte, sprich negative Nebenwirkungen, bekannt. Achten Sie darauf wofür bzw. wogegen Sie es konsumieren und passen Sie die Dosis an, bis der gewünschte Effekt eintritt. Notieren Sie sich die Konsummengen und die Reaktion des Körpers darauf. Sie lernen dabei den richtigen Umgang mit CBD. Selten trat bei Einzelnen Müdigkeit auf, welche jedoch nicht als klassische Erscheinungen einer Überdosis angesehen werden kann.

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