Eignen sich CBD-Produkte als Antidepressivum?

Depressionen oder depressive Erschöpfungen gehören zu den psychischen Störungen, die in den letzten Jahren in der Gesamtbevölkerung stark zugenommen haben. Immer mehr Menschen sind davon betroffen. Bemerkbar machen sie sich durch Stimmungstiefs, große Niedergeschlagenheit, Lust- und Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit – um nur einige der Symptome zu nennen. Häufig beschreiben Betroffene ihr Hauptsymptom als das Gefühl einer tief empfundenen „inneren Leere“. 

Wie können also CBD-Produkte als Antidepressivum helfen?

Natürlich ist nicht jede Phase von Traurigkeit und Erschöpfung gleich eine ausgewachsene Depression, das klinische Bild ist sehr viel komplexer. Und es handelt sich um eine ernsthafte Erkrankung, die der ärztlichen Fürsorge bedarf und keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden darf. Der gut gemeinte Hinweis von Freunden und Angehörigen, „sich nicht so anzustellen“ oder „zusammenzureißen“, wirkt da nicht wirklich. In schweren Fällen verschreiben Mediziner – nicht nur Psychiater, sondern durchaus auch Hausärzte – entsprechende chemische Präparate, die den Leidensdruck der Betroffenen mildern. Um so etwas wie Genussfähigkeit, in ganz schweren Fällen sogar die Arbeits- und Beziehungsfähigkeit der Betroffenen wiederherstellen können.

Bis dahin ist es aber ein weiter Weg. Menschen, die nicht von einer schweren Depression betroffen sind, müssen nicht zwangsläufig zu Psychopharmaka greifen. Das verschafft nicht sofort die erwünschte Linderung ohne unangenehme Nebenwirkungen auszuschließen. Manche Pharmaka haben auch ein deutliches Suchtpotenzial. Ihre Einnahme hat auch unerwünschte Auswirkungen auf den Körper. Die Leber wird durch sie in aller Regel stark belastet. Daher empfiehlt es sich, nach Alternativen zu suchen, die weder eine Suchtgefahr mit sich bringen noch die starken Nebenwirkungen aufweisen.  Auch die modernen Psychopharmaka haben normalerweise:

  • Verstärkung von Schlafstörungen
  • Magenbeschwerden
  • Blutdruckschwankungen
  • sexuelle Funktionsstörungen
  • Übelkeit und Schwindelgefühle
  • Gewichtszunahmen sind häufig
  • starkes Schwitzen (insbesondere in der Nacht)

 

So kann CBD bei Depressionen helfen

CBD-Produkte als Antidepressivum empfehlen sich hier als eine Alternative. Cannabidiol, die entscheidende Komponente des Cannabidiol-Öls, hat erwiesenermaßen nicht das Suchtpotenzial von synthetischen Psychopharmaka. Denn CBD ist im Gegensatz zum THC kein psychoaktiver Wirkstoff. Trotzdem ist CBD geeignet, die gewünschte Wirkung hervorzurufen. Es kann dabei helfen, Phasen der depressiven Verstimmung zu überwinden.

Möglich ist dies dadurch, dass das CBD den Serotoninspiegel eingreift. Serotonin ist, genau wie das bekanntere Dopamin, ein wichtiger Botenstoff des Gehirns. Es ist ein sogenannter Neurotransmitter, der für die Empfindung von Wohlgefühlen wichtig ist. Der andere relevante Botenstoff ist das Noradrenalin. Ungleichgewichte in der Serotonin-Konzentration haben Auswirkungen auf das empfundene Glücks- bzw. Wohlgefühl des Menschen. Es spielt auch eine Rolle bei der Regulierung von Stressverarbeitung und bei Angstempfinden. Nicht zuletzt aus diesem Grunde findet CBD ja auch Anwendungen als Mittel gegen eben diese Symptome: Empfundener Alltagsstress und Panikattacken. Manche der schon erwähnten synthetischen, pharmakologisch wirksamen Antidepressiva tun im Übrigen genau dies: Auch sie greifen in den Serotoninspiegel ein – allerdings nicht ohne die gewünschten Nebenwirkungen. Die häufigsten Psychopharmaka bzw. Anti-Depressiva sollen die Unterversorgung mit den Botenstoffen Serotonin und Noradrenalin ausgleichen (man bezeichnet diese Präparate je nach ihrer spezifischen Wirkungsweise als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder Selektive Serotonin- Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI).

Es ist nicht zuletzt die beruhigende Wirkung, die von CBD-Produkten bewirkt wird, die der Depression oder der depressiven Verstimmung entgegenwirkt. Tatsächlich ist es nämlich so, dass viele Symptome einer Depression aus dem Alltag resultieren. Schlaflosigkeit, Stress und eine stressbedingte Erschöpfung können Depressionen verursachen oder verstärken. Eine Alternative auf natürlichem Wege diese Symptome zu lindern oder abzuschwächen, kann CBD bilden. Dann sinkt auch die Gefahr, dass sich die permanente Erschöpfung zu einer klinischen Depression auswächst. Ein gesunder und ausreichender Schlaf ist ein wichtiges Instrument gegen die Ausprägung einer Depression.

Hat der CBD-Konsum Nebenwirkungen bei Depressionen?

 

Man muss übrigens keine Sorgen haben, dass CBD – obwohl es aus der Hanfpflanze stammt – eine vorhandene Depression oder Neigung zur Depression möglicherweise sogar noch verstärkt. Tatsächlich ist es so, dass Menschen, die zu Depressionen neigen, dringend abgeraten wird, THC zu konsumieren, sprich: Gras zu rauchen. THC fördert, ganz im Gegensatz zu CBD, die depressiven Symptome nämlich noch. Wichtig ist aber: CBD ist in dieser Hinsicht völlig unbedenklich. Mehr noch: Der Gebrauch von CBD bedeutet eine Entlastung von den Symptomen.

Eigene Nebenwirkungen entfaltet CBD laut zahlreicher Studien nicht; nicht ausgeschlossen werden kann aber, dass es Wechselwirkungen mit anderen Präparaten gibt (z. B. Betablockern, die auf den Blutdruck regulierend einwirken). Nimmt man also regelmäßig aufgrund einer ärztlichen Verordnung Medikamente dieser Art (also Betablocker, Präparate zur Unterdrückung vom Immunreaktionen etc.) zu sich, so sollte man mit seinem Arzt vorher abklären, ob auf bestimmte körperliche Anzeichen besonders zu achten ist.

 

Generell gilt aber die Unbedenklichkeit. Die Bestandteile von Cannabidiol-Öl sind, wie das Cannabidiol selbst, rein natürlicher Art und nicht chemisch synthetisiert: Vitamine gehören genauso dazu wie der Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, bestimmte organische Fettsäuren und Carotinoide. Cannabidiol ist nicht psychotrop, es entsteht weder ein Rauschzustand noch eine körperliche noch eine psychische Abhängigkeit. Der Wirkstoff entlastet von Symptomen, und zwar ohne die nicht gewünschten Nebenwirkungen.

 

Die Anwendung von CBD-Öl ist denkbar einfach und unkompliziert. Auch dies ist ein Grund, es als eine denkbare Alternative zur Schulmedizin in Betracht zu ziehen.

 

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